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<title>Matthäus-Effekt</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Matthäus-Effekt</span></h1>
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<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Der <b>Matthäus-Effekt</b> ist eine von <a href="Robert_K._Merton" title="Robert K. Merton">Robert K. Merton</a> und <a href="Harriet_Zuckerman" title="Harriet Zuckerman">Harriet Zuckerman</a> entwickelte These der <a href="Soziologie" title="Soziologie">Soziologie</a> über <a href="Erfolg" title="Erfolg">Erfolge</a>. Wo dieser Effekt auftritt, entstehen aktuelle Erfolge mehr durch frühere Erfolge und weniger durch gegenwärtige Leistungen. Ein Grund liegt in den stärkeren <a href="Aufmerksamkeit" title="Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeiten</a>, die Erfolge erzeugen. Dies wiederum eröffnet Ressourcen, mit denen weitere Erfolge wahrscheinlicher werden. Kleine Anfangsvorteile einzelner Akteure können so zu großen Vorsprüngen heranwachsen, und eine sehr geringe Anzahl von Akteuren kann den Hauptteil aller Erfolge auf sich vereinen, während die Mehrheit erfolglos bleibt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Dieses Phänomen wird in einigen Sprichwörtern thematisiert, z. B. „Wer hat, dem wird gegeben“, „Es regnet immer dorthin, wo es schon nass ist“, „Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen“, „Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bezeichnung">Bezeichnung</h2></div>
<p>Die Bezeichnung „Matthäus-Effekt“ spielt an auf einen Satz aus dem <a href="Matth%C3%A4usevangelium" class="mw-redirect" title="Matthäusevangelium">Matthäusevangelium</a> aus dem <a href="Gleichnis_von_den_anvertrauten_Talenten" title="Gleichnis von den anvertrauten Talenten">Gleichnis von den anvertrauten Talenten</a>:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <cite style="font-style:normal"><a href="Evangelium_nach_Matth%C3%A4us" title="Evangelium nach Matthäus"><span style="white-space:nowrap;">Mt</span></a> 25,29 (entsprechend: <a href="Evangelium_nach_Matth%C3%A4us" title="Evangelium nach Matthäus"><span style="white-space:nowrap;">Mt</span></a> 13,12 ; <a href="Evangelium_nach_Markus" title="Evangelium nach Markus"><span style="white-space:nowrap;">Mk</span></a> 4,25 ; <a href="Evangelium_nach_Lukas" title="Evangelium nach Lukas"><span style="white-space:nowrap;">Lk</span></a> 8,18 ; <a href="Evangelium_nach_Lukas" title="Evangelium nach Lukas"><span style="white-space:nowrap;">Lk</span></a> 19,26 )</cite></div></div>
<p>Der ursprüngliche Sinn des Gleichnisses hat nichts mit seinem gängigen Verständnis gemein. Das Missverständnis bestätigt selbst den <a href="Parabel_(Sprache)" class="mw-redirect" title="Parabel (Sprache)">parabolischen</a> Sinn des <a href="Gleichnis" title="Gleichnis">Gleichnisses</a>: Wer den Glauben annimmt, öffnet sich damit zu einer immer wachsenden Einsicht. Wer ihn nicht hat, der versteht auch das nicht, was er ursprünglich von Gott als Anlage zum Glauben bekommen hat. Er missversteht die Gleichnissprache Jesu und sieht darin nur unsinnige Aussagen oder versteht sie wörtlich, weil er ihren geistlichen Sinn verfehlt.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wissenschaftliche_Zitierungen">Wissenschaftliche Zitierungen</h2></div>
<p>Der amerikanische Soziologe <a href="Robert_K._Merton" title="Robert K. Merton">Robert K. Merton</a> (1910–2003) operationalisierte den Matthäus-Effekt (als <i><span lang="en">Matthew effect</span></i>) im Rahmen seiner <a href="Wissenschaftssoziologie" title="Wissenschaftssoziologie">wissenschaftssoziologischen</a> Überlegungen hauptsächlich auf die Zitierhäufigkeit von wissenschaftlichen Veröffentlichungen: Bekannte Autoren werden häufiger zitiert als unbekannte und werden dadurch noch bekannter (<i><span lang="en">success breeds success</span></i> – <i>Erfolg führt zu Erfolg</i>).
Dieses Phänomen soll dem Grundsatz der <a href="Positive_R%C3%BCckkopplung" title="Positive Rückkopplung">positiven Rückkopplung</a> folgen.
</p><p>Trotz des Matthäus-Effekts nimmt laut <a href="Zitationsanalyse" title="Zitationsanalyse">Zitationsanalysen</a> die Anzahl der Zitierungen einer <a href="Publikation" title="Publikation">Publikation</a> nach einem kurzen Anstieg auch bei bekannten Autoren mit einer relativ konstanten <a href="Halbwertszeit" title="Halbwertszeit">Halbwertszeit</a> ab. Oft ist es sogar so, dass die momentan am häufigsten zitierten Artikel eine schnellere Abnahme der Zitierungen aufweisen. Dies kann unter anderem damit erklärt werden, dass allgemein bekannte Informationen nicht mehr zitiert werden, sondern nur noch mit dem Namen des Autors oder als bloße Tatsache in einem Text erscheinen. Dieses Phänomen wurde von <a href="Eugene_Garfield" title="Eugene Garfield">Eugene Garfield</a> als eine Form der <i><a href="Uncitedness" title="Uncitedness">Uncitedness</a></i> behandelt. Selbst Klassiker und Standardwerke werden in der Regel nicht ewig zitiert, weil sie irgendwann neu aufgelegt werden und auf die neueste Auflage verwiesen wird. Es deutet auch darauf hin, dass der Matthäus-Effekt eher bei Autoren als bei einzelnen Artikeln auftritt.
</p><p>Wenn der Matthäus-Effekt durch gegenseitige Gefälligkeitszitate mehrerer Autoren herbeigeführt oder verstärkt wird, spricht man von einem <a href="Zitierkartell" class="mw-redirect" title="Zitierkartell">Zitierkartell</a>.
</p><p>Der Matthäus-Effekt wird im Kontext von <a href="Open_Science" title="Open Science">Open Science</a> kritisch diskutiert, wo Hierarchien (auch Publikationshierarchien) abgebaut und durch Modelle des Teilens ersetzt werden sollen.
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Publish_or_perish" title="Publish or perish">Publish or perish</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Lerntheorie_und_Bildungssoziologie">Lerntheorie und Bildungssoziologie</h2></div>
<p>In der <a href="Lehr-Lern-Forschung" title="Lehr-Lern-Forschung">Lehr-Lern-Forschung</a> besagt das Prinzip (stark verkürzt), dass das Vorwissen einen wesentlichen <a href="Pr%C3%A4diktor" class="mw-redirect" title="Prädiktor">Prädiktor</a> des <a href="Lernerfolg" title="Lernerfolg">Lernerfolgs</a> darstellt. Je mehr Vorwissen vorhanden ist, desto höheren Nutzen kann der oder die Lernende aus einem bereitgestellten Lernangebot ziehen. Einen Matthäus-Effekt konnten Knut Schwippert, Wilfried Bos und Eva-Maria Lankes nachweisen.<sup id="cite_ref-sbl_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-sbl-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Leistungsstarke Schüler erlangen laut ihren Beobachtungen aus dem Unterricht einen stärkeren Wissensgewinn als leistungsschwache Schüler. Vorhandene Leistungsunterschiede werden durch Unterricht also verstärkt. Bereits bei Grundschülern bestehen Leistungsunterschiede zwischen Kindern aus bildungsnahen und Kindern aus bildungsfernen Familien; diese nehmen im Verlauf der Schulzeit in der Regel zu.
Verglichen mit 15-Jährigen ist der Effekt bei Grundschülern verhältnismäßig gering. In allen Ländern, die sowohl bei <a href="PISA-Studien" title="PISA-Studien">PISA</a> als auch bei <a href="IGLU-Studie" title="IGLU-Studie">PIRLS/IGLU</a> teilnahmen, zeigte sich, dass die Leistungsunterschiede zwischen den Kindern aus verschiedenen Schichten im Jugendlichenalter größer sind als im Kindesalter. Dies betrifft die Länder Neuseeland, Deutschland, Frankreich, Ungarn, Norwegen, USA, Schweden, Kanada, Griechenland, Tschechien, Island, Niederlande, Italien, Lettland und die Russische Föderation.<sup id="cite_ref-sbl_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-sbl-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In anderen Bereichen werden ähnliche Effekte als <i><span lang="en">rich-get-richer</span></i>-Prinzip (<i>Reiche werden reicher</i>) bezeichnet. Daraus ergeben sich in der Regel <a href="Pareto-Verteilung" title="Pareto-Verteilung">Pareto-Verteilungen</a> oder eine andere Form von <a href="Skalengesetz" title="Skalengesetz">Skalengesetzen</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Medientheorie/-soziologie"><span id="Medientheorie.2F-soziologie"></span>Medientheorie/-soziologie</h2></div>
<p>Auch in den Medienwissenschaften wird versucht, den Matthäus-Effekt zu etablieren und zur Deutung von Medienphänomen heranzuziehen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ebenso wie etwa die Soziologie befasst sich der Ansatz aus medienwissenschaftlicher Sicht mit Ungleichheit und Benachteiligung in der Gesellschaft. Aber sie versucht nicht, die Ungleichheit mit dem Effekt zu erklären, sondern zu zeigen, wie die Verbreitung beziehungsweise die Information / das Wissen über die Ungleichheit über Medien transportiert werden und zur Festigung dieser Strukturen beitragen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Heinz Bonfadelli und Thomas N. Friemel sehen den Matthäus-Effekt in den Medien als Trendverstärker:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Die Medien tragen zur Verstärkung sozialer Ungleichheit und zur Verfestigung der bestehenden Machtstrukturen bei und sind darum kaum Agenten des sozialen Wandels. Ein zunehmendes Informationsangebot – beispielsweise auch durch das Internet – führt also nicht automatisch zur Informiertheit aller, sondern hat eher Informationsüberlastung zur Folge. Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung durchaus über bestimmte herausragende Ereignisse informiert ist, bleibt dieses Wissen gleichzeitig in vielen Fällen eher oberflächlich und besteht oft nur aus mehr oder weniger irrelevanten Einzelheiten.“
</p>
</blockquote>
</div></div><p> Als Beispiel führen die Autoren Kampagnen der Gesundheitspolitik (etwa gegen Tabak) an. Hier sei oft unklar, ob die Kampagnen ausgleichend wirkten oder gar bestehende Benachteiligungen noch verstärkten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Matilda-Effekt" title="Matilda-Effekt">Matilda-Effekt</a>: beschreibt die systematische Verdrängung und Leugnung des Beitrags von <a href="Frauen_in_der_Wissenschaft" title="Frauen in der Wissenschaft">Frauen in der Wissenschaft</a>, deren Arbeit häufig ihren männlichen Kollegen zugerechnet wird</li>
<li><a href="Stiglers_Gesetz" title="Stiglers Gesetz">Stiglers Gesetz</a>: empirischer Gedanke, der darauf verweist, dass eine große Menge wissenschaftlicher Entdeckungen nicht nach ihren Entdeckern benannt ist.</li>
<li><a href="Soziale_Inklusion" title="Soziale Inklusion">Soziale Inklusion</a> und Exklusion in der <a href="Funktionale_Differenzierung#Inklusion_und_Exklusion" title="Funktionale Differenzierung">funktionalen Differenzierung</a></li>
<li><a href="Netzwerkeffekt" title="Netzwerkeffekt">Netzwerkeffekt</a>: Um die ersten Nutzer muss ein Netzwerk kämpfen, ab einer bestimmten Menge zieht der Erfolg bei den bisherigen Nutzern weitere an</li>
<li><a href="Pfadabh%C3%A4ngigkeit" title="Pfadabhängigkeit">Pfadabhängigkeit</a>: nachdem an einer „Kreuzung“ ein Pfad von mehreren eingeschlagen wurde, folgt eine stabile Phase, in der positive <a href="Feedback-Effekt" title="Feedback-Effekt">Feedback-Effekte</a> alternative Wege deutlich unwahrscheinlicher machen</li>
<li><a href="Schweigespirale" title="Schweigespirale">Schweigespirale</a>, die Minderheit vertritt ihre Ansicht weniger stark und wird daher noch weniger wahrgenommen.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Barbara Hönig, <i>Matthäus-Effekt</i>. In: <a href="Christian_Fleck" title="Christian Fleck">Christian Fleck</a> und Christian Dayé: <i>Meilensteine der Soziologie</i>. Campus, Frankfurt am Main 2020, ISBN 978-3-593-51102-3, S. 456–462.</li>
<li>Mark Lutter: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mpifg.de/pu/mpifg_dp/dp12-8.pdf"><i>Wem wird gegeben? Matthäus-Effekte und geschlechtsspezifische Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt für Filmschauspieler.</i></a> MPIfG Discussion Paper 12/8, Köln: <a href="Max-Planck-Institut_f%C3%BCr_Gesellschaftsforschung" title="Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung">Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung</a>, 2012.</li>
<li>Robert K. Merton: <cite style="font-style:italic">Der Matthäus-Effekt in der Wissenschaft</cite>. In: R. K. Merton (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Entwicklung und Wandel von Forschungsinteressen</cite>. Suhrkamp, Frankfurt 1985, ISBN 3-518-57710-7, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>147<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Matth%C3%A4us-Effekt&rft.atitle=Der+Matth%C3%A4us-Effekt+in+der+Wissenschaft&rft.au=Robert+K.+Merton&rft.btitle=Entwicklung+und+Wandel+von+Forschungsinteressen&rft.date=1985&rft.genre=book&rft.isbn=3518577107&rft.pages=147f&rft.place=Frankfurt&rft.pub=Suhrkamp" style="display:none"> </span></li>
<li>Robert K. Merton: <cite style="font-style:italic">The Matthew Effect in Science</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Science" title="Science">Science</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>159</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>3810</span>. Washington DC 1968, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>56–63</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://garfield.library.upenn.edu/merton/matthew1.pdf">upenn.edu</a> [PDF; <span style="white-space:nowrap">2,5<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>MB</span>]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Matth%C3%A4us-Effekt&rft.atitle=The+Matthew+Effect+in+Science&rft.au=Robert+K.+Merton&rft.date=1968&rft.genre=journal&rft.issue=3810&rft.jtitle=Science&rft.pages=56-63&rft.place=Washington+DC&rft.volume=159" style="display:none"> </span></li>
<li>Robert K. Merton: <cite style="font-style:italic">The Matthew Effect in Science, II</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Isis</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>79</span>, 1988, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>600–623</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://garfield.library.upenn.edu/merton/matthewii.pdf">upenn.edu</a> [PDF; <span style="white-space:nowrap">2,3<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>MB</span>]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Matth%C3%A4us-Effekt&rft.atitle=The+Matthew+Effect+in+Science%2C+II&rft.au=Robert+K.+Merton&rft.btitle=Isis&rft.date=1988&rft.genre=book&rft.pages=600-623&rft.volume=79" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Harriet_Zuckerman" title="Harriet Zuckerman">Harriet Zuckerman</a>: <i>Dynamik und Verbreitung des Matthäus-Effekts. Eine kleine soziologische Bedeutungslehre.</i> In: Berliner Journal für Soziologie. Bd. 20, 2010, S. 309–340 <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://www.springerprofessional.de/dynamik-und-verbreitung-des-matthaeus-effekts/5877798">[1]</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a href="Rundfunk_Berlin-Brandenburg" title="Rundfunk Berlin-Brandenburg">RBB</a>: Menschen und Muster: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=j7xbWS_KSVs">Erfolg durch Erfolg: Matthäus-Effekt</a> auf YouTube, 19. Juni 2024, abgerufen am 19. Juni 2024.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Mark Lutter: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mpifg.de/pu/mpifg_dp/dp12-7.pdf"><i>Soziale Strukturen des Erfolgs: Winner-take-all-Prozesse in der Kreativwirtschaft. MPIfG Discussion Paper 12/7.</i></a> Köln: <a href="Max-Planck-Institut_f%C3%BCr_Gesellschaftsforschung" title="Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung">Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung</a>, 2012, S. 11.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://biblehub.com/commentaries/matthew/25-29.htm"><i>Matthew 25:29 Commentaries: “For to everyone who has, more shall be given, and he will have an abundance; but from the one who does not have, even what he does have shall be taken away.”</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 13. Mai 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMatth%C3%A4us-Effekt&rft.title=Matthew+25%3A29+Commentaries%3A+%E2%80%9CFor+to+everyone+who+has%2C+more+shall+be+given%2C+and+he+will+have+an+abundance%3B+but+from+the+one+who+does+not+have%2C+even+what+he+does+have+shall+be+taken+away.%E2%80%9D&rft.description=Matthew+25%3A29+Commentaries%3A+%E2%80%9CFor+to+everyone+who+has%2C+more+shall+be+given%2C+and+he+will+have+an+abundance%3B+but+from+the+one+who+does+not+have%2C+even+what+he+does+have+shall+be+taken+away.%E2%80%9D&rft.identifier=https%3A%2F%2Fbiblehub.com%2Fcommentaries%2Fmatthew%2F25-29.htm"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://biblehub.com/commentaries/mark/4-25.htm"><i>Mark 4:25 Commentaries: „For whoever has, to him more shall be given; and whoever does not have, even what he has shall be taken away from him.“</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 13. Mai 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMatth%C3%A4us-Effekt&rft.title=Mark+4%3A25+Commentaries%3A+%E2%80%9EFor+whoever+has%2C+to+him+more+shall+be+given%3B+and+whoever+does+not+have%2C+even+what+he+has+shall+be+taken+away+from+him.%E2%80%9C&rft.description=Mark+4%3A25+Commentaries%3A+%E2%80%9EFor+whoever+has%2C+to+him+more+shall+be+given%3B+and+whoever+does+not+have%2C+even+what+he+has+shall+be+taken+away+from+him.%E2%80%9C&rft.identifier=https%3A%2F%2Fbiblehub.com%2Fcommentaries%2Fmark%2F4-25.htm"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-sbl-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-sbl_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-sbl_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Schwippert, Bos, Lankes (2003): <i>Heterogenität und Chancengleichheit am Ende der vierten Jahrgangsstufe im internationalen Vergleich</i>, S. 295. In Bos et al. (2003) <i>Erste Ergebnisse aus <a href="IGLU-Studie" title="IGLU-Studie">IGLU</a>: Schülerleistungen am Ende der vierten Jahrgangsstufe im internationalen Vergleich</i>. Münster: Waxmann, ISBN 978-3-8309-1200-2</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Joachim-Felix Leonhardt (Hrsg.) <i>Medienwissenschaft. 1. Teilband.</i> de Gruyter, 1999, S. 115f</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Betz/Kübler (Hrsg.) <i>Internet Governance-</i> Springer, 2013, S. 207</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz Bonfadelli & Thomas N. Friemel: <i>Medienwirkungsforschung.</i> UVK Verlagsgesellschaft mbH, 2015, S. 548f</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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